Was ist ein Schutzvertrag?

Sie haben sicher schon den Begriff Schutzvertrag gelesen oder davon gehört. Ein Schutzvertrag sichert das Tier vor nicht artgemäßer Haltung, Veräußerung, Zucht ect ab.

 

Ein Schutzvertrag enthält mehrere Klauseln zur Sicherheit, zu Haltungsbedingungen und zur Anforderung des Tieres. Ebenso sind vormedizinische Maßnahmen enthalten, wie zum Beispiel, welche Impfungen das Tier erhalten hat, die Transpondernummer des Tieres, ob eine Kastration vorgenommen wurde oder ob ein bekannter Krankheitsfall oder ein Handycap vorliegt.

 

Es werden in einem Schutzvertrag alle relevanten Themen für das betreffende Tier aufgelistet und die vermittelnde Mitarbeiterin, oder der vermittelnde Mitarbeiter wird mit Ihnen diese Auflistungen bei Vertragsabschluss durchgehen.

Somit ist nicht nur für das jeweilige Tier, sondern auch für den zukünftigen Halter sichergestellt, dass keine unangenehmen Überraschungen zu erwarten sind.


Warum ist eine Schutzgebühr fällig?

Wie oft bekommen wir Vorwürfe und Fragen, warum wir selbst bei Tieren, die sich in allergrößter Not, beispielsweise Hunde in der Tötung befinden auch noch eine Schutzgebühr verlangen.

Wir sollen doch glücklich sein, das sie ein gutes Zuhause bekommen.

 

Absolut - wir sind glücklich, wenn die Tiere gut untergebracht sind und sich in ihrer neuen Familie wohl fühlen.

Nur helfen - und zwar möglichst vielen Tieren - können wir nur, wenn wir auch unsere Rechnungen bezahlen können. Zum Beispiel bekommt man einen Hund, selbst wenn er einen Tötungstermin hat, nicht geschenkt!!!

Für den Transport braucht er eine tierärztliche Untersuchung, er braucht die notwendigen Impfungen., Bluttests, Kastration, etc.  Auch der Tierarzt stellt Rechnungen - egal ob im In- oder im Ausland - diese müssen bezahlt werden. Es kann sein, das weitere medizinische Probleme auftauchen - es müssen Behandlungen und medizinische Untersuchungen gemacht werden, vielleicht auch Operationen.

Wir versuchen, soweit es geht alle Tiere kastrieren zu lassen, möglichst die Auslandshunde schon vor Ort, da es dort günstiger ist.

Auch dann ist ein Auslandshund noch nicht hier, der Transport kostet auch Geld. Für unsere Transporteure die die Hunde legal transportieren dürfen über TRACES,  sind nicht nur die Anschaffungskosten der Fahrzeuge angefallen, sondern die laufenden Kosten wie Versicherung , Reperaturen, Wartung und Sprit werden natürlich auf die Fahrgäste umgelegt.

 

Von unserer Verwaltung machen wir so viel wie möglich ehrenamtlich, aber auch da ist nicht alles kostenlos möglich, auch ein Vereinstelefon und die Homepage verursachen kosten.

 

Wir hoffen das mit den Ausführungen deutlich wird, dass wir keinen Hund verschenken können, da wir diese Kosten decken müssen. Können wir das nicht, ist keinem Tier geholfen!

 

In der Regel nehmen wir eine Schutzgebühr von 380€ bei gesunden erwachsenen Hunden und 450€ bei Welpen. 

Wie immer gibt es von der Regel auch Ausnahmen. Um unsere immer leere Kasse etwas auf zu füllen kann es sein, das wir für "begehrte Rassen" auch schon mal mehr nehmen. Im Gegenzug ist es natürlich so, das wir bei älteren Hunden, so ungefähr ab 8 Jahren, auch eine geringere Schutzgebühr veranschlagen. Natürlich nehmen wir auch bei chronisch kranken Hunden oder stark verhaltensauffälligen Hunden eine verminderte Schutzgebühr.

Nur auch wir müssen unsere laufenden Kosten decken, deswegen können wir keine Hunde verschenken.

Ganz davon ab, was die Kostendeckung angeht, dient diese Gebühr auch dem Schutz des Tieres.

 

Ein Tier was nichts kostet, gibt man bei Verhaltensauffälligkeiten oder anderen Gründen schneller wieder ab, als eins wo man selbst Geld investiert hat!